Wildunfälle: Vorsicht rettet Leben
24.09.2026
Jedes Jahr werden im Kanton Basel-Landschaft zahlreiche Wildtiere Opfer des Strassenverkehrs. Besonders häufig betroffen sind Rehe.
Wildunfälle passieren vor allem in der Dämmerung sowie entlang von Waldrändern. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten deshalb ihre Geschwindigkeit anpassen und besonders aufmerksam sein.
Kommt es zu einer Kollision mit einem Wildtier, muss umgehend die Polizei informiert werden. So kann das Tier fachgerecht versorgt oder gesucht werden.
Mit vorsichtiger Fahrweise lassen sich viele Wildunfälle vermeiden und Mensch wie Tier besser schützen.
Richtige Schritte nach dem Unfall
• Anhalten: Bleiben Sie sofort stehen und fahren Sie nicht weiter.
• Absichern: Schalten Sie die Warnblinkanlage ein, ziehen Sie eine Warnweste an und stellen Sie das Pannendreieck auf.
• Polizei rufen: Alarmieren Sie umgehend die Polizei (Notruf 117). Wildunfälle sind zu melden, und die Polizei informiert den zuständigen Wildhüter oder Jäger.
• Abstand halten: Nähern Sie sich dem Tier nicht und fassen Sie es nicht an. Verletzte Wildtiere haben grosse Schmerzen, stehen unter Schock und können unberechenbar oder gefährlich reagieren.
• Warten: Bleiben Sie vor Ort, bis die Polizei oder der Wildhüter eintrifft.
• Bescheinigung verlangen: Lassen Sie sich eine Wildunfallbescheinigung von der Polizei oder dem Jagdaufseher ausstellen; diese ist wichtig für die Abrechnung mit der Kaskoversicherung.